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Hl.Florian

Heilige Floriane; meisterlich aus bestem Holz geschaffen und in feinster Qualität vollendet.
Unsere Heiligenfiguren werdem in den Größen 10- 40cm in Ahornolz geschnitzt, die größeren Holzfiguren werden in Lindenholz geschnitzt und müssen komplett nachgeschnitzt werden
Als Hersteller von exklusiven Florianstatuen können wir Ihnen durch den Direktvertrieb ohne Zwischenhandel sagenhafte Preise
anbieten.

Unsere Heiligenfiguren des Hl.Florian werden aus einem Block feinstem Ahornholz hergestellt. Die Statuen sind holzgeschnitzt bzw
maschienell vorgefräst . Zur Verwendung kommen modernste Maschienen Selbst kleinste wird aus dem Rohholzblock herausgearbeitet.

Das verwendete Ahorn-Massivholz birgt einen welligen Faserverlauf in sich. Selbst nach der Oberflächenbehandlung kann man
die lebendige Maserung des Holzes sehr gut sehen.

Das Holz ist mittelhart, läßt sich gut verarbeiten und hat einen ausgezeichneten, lebendigen Ausdruck.

Nach Abschluß der Schnitzarbeit wird die Florianstatue von Hand grob/fein mittels Schleifpapier geschliffen.

Zur Endfertigung wird der Florian mit Wax von Hand mehrmals dünn bestrichen und mehrmals trockenpoliert.

Durch Nachpolieren mit einem feinen Poliertuch kann man den Glanz immer wieder selbst auffri

In reichlichen Feuerwehrheimen haben diese beliebten Florianfiguren einen würdigen Platz gefunden. Aber auch in privaten Bereichen hat schon so mancher Feuerwehrmann für ein Jubiläum, zum Geburtstag, zur Verabschiedung usw. seinen ganz eigenen, wertvollen Heiligen Florian bekommen.


Hl. Florian

Gedenktag katholisch: 4. Mai
Hochfest im Bistum Linz
Fest im Bistum Kraków / Krakau
gebotener Gedenktag in Polen und im Bistum Sankt Pölten
nicht gebotener Gedenktag im deutschen Sprachgebiet
Diözesankalender von Katowice / Kattowitz und Warszawa-Praga
Übertragung der Gebeine in die Jesuitenkirche São Roque nach Lissabon: 25. Januar
Übertragung der Gebeine: 28. April, 2. November
Übertragung der Gebeine nach Polen: 13. Mai

Name bedeutet: der Blühende (latein.)

Märtyrer
* in Cannabiaca (?), wohl heute Zeiselmauer bei Tulln in Österreich
† 4. Mai (?) 304 in Lauriacum, heute Lorch an der Enns in Österreich

Albrecht Altdorfer (um 1480 - 1538): Das Martyrium des Florian, um 1530, Galleria degli Uffizi in Florenz
Albrecht Altdorfer (um 1480 - 1538): Das Martyrium des Florian, um 1530, Galleria degli Uffizi in Florenz

Florian war Amtsvorsteher des Statthalters der römischen Provinz Ufer-Noricum, Aquilinus. Nach seiner Pensionierung - möglicherweise erfolgte sie, weil Florian Christ geworden war - lebte er in Aelium Cetium - dem heutigen St. Pölten. In der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian kam Statthalter Aquilinus nach Lauriacum - dem heutigen Lorch - , um die Christen auszuforschen. 40 Christen wurden ergriffen und nach vielen Martern eingesperrt. Florian erfuhr davon und eilte nach Lauriacum, um ihnen gegenüber seinem früheren Vorgesetzten beizustehen. Aber Aquilinus ließ auch ihn verhaften, da er sich weigerte, dem Christentum abzuschwören. Er wurde der Überlieferung nach mit Knüppeln geschlagen, seine Schulterblätter mit geschärften Eisen gebrochen, schließlich wurde er zum Tod verurteilt und mit einem Stein um den Hals von einer Brücke in die Enns gestürzt. Die 40 Bekenner, die == Märtyrer von Lorch, starben im Kerker.
Der Mühlstein, mit dem Florian ertränkt worden sei; heute in der Krypta der Stiftskirche von St. Florian bei Linz
Der Mühlstein, mit dem Florian ertränkt worden sei; heute in der Krypta der Stiftskirche von St. Florian bei Linz

Die Überlieferung berichtet, dass zunächst niemand bereit war, die Hinrichtung an Florian zu vollziehen. Schließlich stieß ein Soldat ihn doch mit einem Mühlstein um den Hals ins Wasser; als der Soldat dem Ertrinkenden nachschauen wollte, erblindete er - nach anderer Überlieferung erblindete allerdings nicht der Henker, sondern Florian. Florian sei dann wieder aufgetaucht, die Leiche von den Wellen auf einen Felsen geworfen und von einem Adler mit ausgebreiteten Flügeln bewacht worden, um sie vor Schändung durch die Heiden zu bewahren. In der folgenden Nacht erschien Florian demnach Valeria, einer frommen Frau, mit der Aufforderung, ihn zu bestatten, was diese auf ihrem Landgut - an der Stelle des heutigen Augustiner-Chorherrenstiftes in St. Florian - umgehend tat. Die Ochsen, die den Leichnam beförderten, seien vor Durst völlig ermattet, worauf auf wunderbare Weise eine Quelle entstand - der noch heute fließende "Floriansbrunnen".
Denkmal, nach dem Stadtbrand 1744 von den Bürgern in Pettau - dem heutigen Ptuj - errichtet, 1992/93 als Kopie erneuert
Denkmal, nach dem Stadtbrand 1744 von den Bürgern in Pettau - dem heutigen Ptuj - errichtet, 1992/93 als Kopie erneuert

Am Ort der Quelle in St. Florian sollen viele Wunder geschehen sein: böse Geister wurden ausgetrieben, Fiebrige geheilt, Kranke, die hofften, erlangten Barmherzigkeit; deshalb wurde dort die Kapelle St. Johannes errichtet. An die Überlieferung von der Quelle schließt sich die Tradition vom "Wasserheiligen" Florian an, als solcher wurde er schließlich zum Patron gegen Feuergefahren.

Die in ihrem zweiten Teil historisch wertlose Legende von Florian ist in zwei Fassungen aus dem 8. und aus dem 9./10. Jahrhundert überliefert, wesentliche Teile davon stammen aus der Leidensgeschichte des Bischofs und Märtyrers Irenäus von Sirmium, der ältere Kern ist im Martyrologium des Hieronymus enthalten, das auch die Verehrung im Ort St. Florian kennt. Erst im 15. Jahrhundert setzte sich - anchließend an die Tradition vom "Wasserheiligen" - die Überlieferung durch, die heute seine Bedeutung begründet: dass er in seiner Jugend ein brennendes Haus durch sein Gebet gerettet haben soll.
Altar in der St. Laurenz-Kirche in Lorch mit den Reliquien der 40 Lorcher Märtyrer in einem römischen Steinbehältnis
Altar in der St. Laurenz-Kirche in Lorch mit den Reliquien der 40 Lorcher Märtyrer in einem römischen Steinbehältnis

Über Florians Grab wurde zunächst wohl eine Holzkapelle erbaut. Im 8. Jahrhundert entstand über der vermutlichen Grabstätte das Augustiner-Chorherrenstift St. Florian. Reliquien von Florian gelangten der Überlieferung nach im 5. Jahrhundert - nach anderen Legenden erst im 8. Jahrhundert - nach Rom. Von dort aus wurden Reliquien - deren Echtheit nicht zu beweisen ist - 1184 König Kasimir von Polen geschenkt und nach Krakau überführt, heute wird ein Silberreliquiar mit dem Unterarm und der rechten Hand in der Florians-Kirche in Krakau gezeigt. Weitere Reliquien sind in Zeiselmauer und St. Florian an der Enns. 1968 überbrachte der damalige Kardinal Karol Wojtyla - der spätere Papst Johannes Paul II. - eine Florian-Reliquie nach Österreich, sie liegt in der St. Laurenz-Kirche in Lorch; die Kirchen von Zeiselmauer und Lorch gehören zu den ganz wenigen Kirchen Österreichs, die direkt über römischen Heiligtümern errichtet wurden; in Zeiselmauer wurde 1981 das römische Fahnenheiligtum in der Unterkirche freigelegt. Die Gebeine der anderen 40 Märtyrer wurden erstmals 1900 in der Basilika in Lorch aufgefunden und nach ihrer Erforschung und dem Aufweis ihrer Echtheit 1968 im Altar der Basilika neu beigesetzt.
Florian-Gedichte

Oh heiliger Sankt Florian
Verschon unser Haus,
steck' andere an!

Es brennt, o heiliger Florian,
heut aller Orts und Enden:
Du aber bist der rechte Mann
solch Unglück abzuwenden.

Lied von Annette Thoma:
O heiliger Sankt Florian mit
frommen Sinn wir kommen an.
Lass' deine Fürsprach uns erfahrn
in Wassersnot und Feuersgefahrn.
Und wenn im Herzen sich entzündt
das Feuer schwerer Schuld und Sünd,
dann lösch das Feuer, steh uns bei
auf dass uns Gott sein Gnad verleih.
Geht es dereinst zum letzten End,
mach, dass das Herz in Lieb entbrennt
zum Vater der Barmherzigkeit,
der uns schenkt die ewig' Seligkeit.

Florian ist der erste österreichische Märtyrer und Heilige und er ist einer der 14 Nothelfer. Zu seinen Ehren wurden in Österreich und den Nachbarländern zahlreiche Kirchen erbaut. Besonders verbreitet ist die Verehrung seit jeher in Österreich, Bayern, Südtirol und Böhmen, seit dem 11. Jahrhundert auch in Polen, nachdem - wo Florian dann einer der drei Nationalheiligen war - und seit dem 15. Jahrhundert in Ungarn. Lorch wurde 1968 zum ersten Titularerzbistum Mitteleuropas, die Kirche 1970 zur Basilika erhoben. Seit 1971 ist Florian Patron der Diözese Linz, seit 2004 ist er neben Leopold Landespatron von Oberösterreich.
Francesco del Cossa: Florian, Griffoni Polyptych, 1473, in der National Gallery of Art in Washington
Francesco del Cossa: Florian, Griffoni Polyptych, 1473, in der National Gallery of Art in Washington

Attribute: römischer Soldat, Lanze, ein Haus löschend, Wasserkübel, Mühlstein
Patron von Oberösterreich, Bologna, Krakau und St. Florian bei Linz; der Feuerwehr ("Floriansjünger"); der Töpfer, Böttcher, Hafner, Schmiede, Kaminfeger, Seifensieder, Weinbauern und Bierbrauer; bei Dürre, Unfruchtbarkeit der Felder, Brandwunden; gegen Feuer- und Wassergefahr, Sturm; der Bistümer Linz, Katowice / Kattowitz, Warszawa-Praga und Linz
Bauernregeln: "Der Florian, der Florian / noch einen Schneehut setzen kann."
"Florian und Gordian / richten oft noch"

Florian wird in der katholischen Kirche als Märtyrer verehrt. Viele Legenden ranken sich und den populären Heiligen. Heute ist Florian ein Schutzheiliger gegen Feuergefahr. Am Florianstag wird auch in Mitteldeutschland ein Fest für und mit den "Floriansjüngern", den Freiwilligen Feuerwehren gefeiert.

Märtyrer
Geboren um 250
Gestorben um 303 in Österreich, Lorch
Darstellung: römischer Legionär, Attribute: Lanze, Harnisch, Wasserkrug
Schutzheiliger der Feuerwehrmänner; Fürbitte gegen Feuer, Dürre und Hochwasser;

Der historische Florian - römischer Offizier und Christ
Schnitzfigur des Heiligen Florian
Schnitzfigur des Heiligen Florian Bildrechte: IMAGO

Florian wird in der katholischen Kirche als Märtyrer verehrt. Der historische Florian wurde im 3. Jahrhundert - um 250 - im heutigen Zeiselmauer in der Nähe von Wien geboren. Gestorben ist er vermutlich am 4. Mai im Jahr 303 oder 304 im österreichischen Lorch.

Viele Legenden ranken sich und den populären Heiligen, der besonders in Bayern, Oberösterreich, Bologna, Krakau und Polen verehrt wird. Wahrscheinlich ist, dass Florian schon als Kind getauft und christlich erzogen wurde. Als junger Mann wurde er Offizier im römischen Heer und machte dort auch Karriere. Er wurde Leiter der Kanzlei des römischen Statthalters im römischen Lauriacum, dem heutigen Lorch bei Enns in Oberösterreich. Zu dieser Zeit war Diokletian Kaiser und hatte Lauriacum zur Hauptstadt der Provinz Ufer-Noricum ernannt. Somit war sie ziemlich bedeutend und Florian ein einflussreicher und angesehener Mann.

Aber zu Beginn des 4. Jahrhunderts begann unter Diokletian eine grausame Welle der Christenverfolgung in allen römischen Provinzen. Auch in Lauriacum wurden 40 Gläubige verhaftet und in den Kerker geworfen. Florian, selbst praktizierender Christ, wollte seinen Glaubensgeschwister helfen und sie befreien. Doch das ging schief. Beim Versuch, in den Kerker einzudringen, wurde Florian erwischt und festgenommen. Alles wäre gut geworden, hätte Florian den römischen Göttern geopfert und den christlichen Glauben abgeschworen - hat er aber nicht. Also wurde er grausam gefoltert. Zu den Foltermethoden der Römer gehörte unter anderem Auspeitschen, Häuten, Anzünden bei lebendigem Leib. Viele dieser Marter muss auch Florian durchlitten haben. Ihm hat man zuletzt noch einen Mühlstein um den Hals gebunden und schließlich in der Enns ertränkt.
Die Legende um den Märtyrer

Weiter erzählt die Legende: Der tote Florian wurde auf einen Felsen gespült. Ein Adler bewachte den Körper, damit ihn die Römer nicht schänden konnten. Schließlich barg eine Witwe, Valeria, den Leichnam des Märtyrers und bestattete ihn auf ihrem Gut. Im 8. Jahrhundert bauten die Bischöfe von Passau über dem Grab eine Kirche und ein Chorherrenstift. Diese Abtei St. Florian in der Nähe von Linz ist bis heute ein beeindruckender Ort und weltberühmt. Eine Tafel in der Krypta der Stiftskirche beschreibt, dass die Gebeine des Heiligen im 13. Jahrhundert gefunden worden sind. Tatsächlich wurden bei Grabungen vor und nach dem Zweiten Weltkrieg Gebeine von 40 weiteren Märtyrern gefunden - die, für die Florian sein Leben geopfert hat.