Heiliger Georg aus Holz
Figur des Heiligen Georg sehr kunstvoll und detailreich aus Ahornholz geschnitzt. Heiligenfiguren und Holzschnitzereien werden auch heute noch nach traditionellen Techniken, von Hand bearbeitet und mit hochwertigen Ölfarben von Hand bemalt.
Diese Heiligenfigur ist in der Ausführung Color lagernd.
Holz ist vermutlich der älteste Werkstoff, den die Menschheit kennt und vielleicht zuletzt deswegen umgeben wir uns noch immer gerne mit Dingen, die aus Holz gefertigt wurden und fühlen eine innere Verbundenheit zu einem Material, dass warm und natürlich ist und bei dem jedes Werkstück durch die individuelle Materialbeschaffenheit zum Unikat wird.
Heilige Georg
Der Befreier vom Drachen des Bösen
Der Hl. Georg ist in Ost und West gleichermaßen beliebt. In England wird er besonders verehrt. Seiner Fürbitte werden viele Wunder zugeschrieben. Er ist zum Symbol christlicher Tapferkeit geworden. Die Pfadfinder haben ihn zum Patron erkoren, weil er ihnen vorgelebt hat, "treu und mannhaft und mit reinem Herzen seinen Dienst zu tun. Georg war römischer Offizier unter Käiser Diokletian und starb um Jahr 305 den Martertod. Sein Fest wird am 23. April gefeiert. Die Kunst stellt ihn seit dem 12. Jhd. immer wieder dar. Die Blütezeit der Georgsdarstellungen ist das 15. und 6. Jhd. Er wird dargestellt als Ritter in Rüstung oder Waffenrock. Er trägt eine Lanze oder ein Schwert. Zu seinen Füßen ist der Drache, den er mit der Lanze durchbohrt. So stellt es auch Jörg Riemenschneider dar. Oft ist Georg hoch zu Ross und kämpft mit dem Drachen, so etwa au feinem Gemälde von Raffael. Dort ist auch das Mädchen betend dargestellt, das Georg vom Drachen befreit.
Beschreibung
Hl.Georg mit Pferd
Sein Name steht für Tapferkeit und Nächstenliebe, Ritterlichkeit und Höflichkeit: Der Heilige Georg ist wohl eines der heroischsten Vorbilder der gesamten Christenheit. Am bekanntesten ist das Bild des Heiligen, wie er als Ritter auf einem Pferd sitzt und einen zunächst übermächtig erscheinenden Drachen bekämpft.
Von Georgs Leben wissen wir - jenseits der bekannten Legenden - nur wenig Gesichertes: Bekannt ist, dass er um 280 in Kappadokien in der heutigen Türkei geboren wurde, in jungen Jahren das Waffenhandwerk lernte und Offizier im Dienst des römischen Kaisers Diokletian war, der vor allem Georgs Tapferkeit und Klugheit schätzte.
Als jedoch Anfang des dritten Jahrhunderts unter Diokletian erneut Christenverfolgungen einsetzten, blieb auch der Christ Georg nicht verschont. Nachdem er sich gegen die Diskriminierung der Christen gewandt und seinen eigenen Glauben bekräftigt hatte, wurde er im Jahr 305 festgenommen, heftig gefoltert und schließlich enthauptet.
Verehrung durch die Kreuzfahrer
Seine Verehrung in Europa setzte etwa zur Zeit der Kreuzzüge ein, nachdem Ritter seinen Namen aus dem Orient in ihre europäische Heimat trugen. Georg wurde zum Schutzpatron der Kreuzfahrer und zu dieser Zeit entstand wohl auch die Drachen-Legende, die den Heiligen als Bezwinger des Bösen zeigen sollte.
Pfadfinderinnen vor dem Fuldaer Dom.
Der Legende nach wurde Kappadokien zur Zeit Georgs von einem feuerspeienden Drachen tyrannisiert. Um das Ungeheuer zu besänftigen, opferten die Menschen täglich zwei Schafe. Als alle Schafe getötet waren, wollte man dem Drachen Menschenopfer darbringen. Das Los fiel auf die Tochter des Königs, die festlich geschmückt und unter dem Wehklagen ihrer Eltern ihren Opfergang antrat.
Da jedoch kam Georg zu Hilfe: Er versprach, Kappadokien von dem Ungeheuer zu befreien. Georg betete zu Gott und schleuderte im Kampf mit aller Macht seine Lanze in den Drachen. Gemeinsam mit der Königstochter führte der Heilige das verletzte Tier im Triumphzug durch die Stadt, wo es schließlich getötet wurde. Daraufhin ließen sich der Legende nach 20.000 Menschen taufen. Der Sieg Georgs über den Drachen wurde als Sieg des Göttlichen über das Teuflische, als Sieg des Guten über das Böse gedeutet.
Wichtiger Schutzpatron
Rund um Georg hat sich seit dem Mittelalter in ganz Europa eine vielfältige Verehrung entwickelt. So zählt der Heilige, von dem an vielen Orten Europas Reliquien verehrt werden, zu den vierzehn Nothelfern. Außerdem ist Georg unter anderem Schutzpatron von England und natürlich Georgien, zahlreichen Ritterorden, einigen Handwerksberufen, des Bistums Limburg und der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg.
Auch im bäuerlichen Leben gehört Georg bis heute zu den wichtigsten Heiligen. Ab dem Georgstag, dem 23. April, dürfen die Felder nicht mehr betreten werden. Dienstboten konnten in früherer Zeit an diesem Tag ihren Dienstherren wechseln, und Schulden aus dem alten Jahr wurden früher maximal bis zum Georgstag gestundet. Auch den Pferden, dem Zeichen des Rittertums, wird am Georgstag gedacht: Pfarrer segnen die Pferde der Reiter und Bauern und vielerorts, vor allem in Bayern, finden bis heute die traditionellen Pferdeumritte statt.
Gedenktag: 23. April
Patron des englischen Königreichs, des byzantinischen Reiches, von Georgien, Äthiopien, Griechenland, Serbien, Tirol, Aragonien und Katalonien, Genua, Barcelona und Freiburg im Breisgau; von 13 Ritterorden; der Soldaten, Bauern, Reiter, Bergleute, Sattler, Schmiede, Waffenschmiede und Büchsenmacher, Böttcher, Pfadfinder, Artisten, Wanderer, Gefangenen; der Spitäler und Siechenhäuser; der Pferde und des Viehs; gegen Kriegsgefahren, Schlangenbiss-Vergiftungen, Versuchungen, Fieber, Pest, Lepra, Syphilis; für gutes Wetter; Patron des Bistums Limburg und des Bistums Białystok, zweiter Patron des Domes in Bamberg